Schritt Fünf: Ent-Spannung!

Warum ist das große Geheimnis auf dem Weg zu einer sicheren und glücklichen Geburt denn bitte Entspannung?

Das ist relativ einfach. Wenn der Körper entspannt ist, können die Muskeln der Gebärmutter am besten arbeiten.
Wer Angst hat, verkrampft sich. Dann verkrampfen sich die Muskeln – auch die Muskeln der Gebärmutter, und schon ist die Geburt nicht mehr so einfach, wie sie eigentlich von der Natur gedacht ist.

Daher ist es so wichtig, dass die werdende Mutter sich wohl fühlt, dass sie ruhig atmen kann, dass sie den Signalen ihres Körpers folgen kann und dass sie entsprechend auch die Arbeit der Gebärmutter unterstützen kann.
Zudem kann das Baby sich optimal positionieren, wenn die Mutter entspannt ist. Die Lage eines Babys, in einer nicht ganz optimalen Position, kann häufig korrigiert werden, indem Blockaden bei der Mutter gelöst werden. „Spinning Babies“ ist hier beispielsweise eine sehr effektive Methode.

Daher ist es also so wichtig, dass eine Mutter ruhig und entspannt in die Geburt gehen kann. Für diese Entspannung kann man eine ganze Menge tun. Eine gute Planung kann hilfreich sein. Auch können Techniken wie gezielte Entspannungsübungen helfen.
Sich klar zu werden, ob man Angst vor der Geburt hat und wenn ja, was diese Ängste sind, ist ein wichtiger Schritt hin zu einer größeren Entspannung. Denn gegen Ängste kann man eine ganze Menge tun und auch damit wieder mehr Ruhe erlangen.

Befasst euch in der Vorbereitung der Geburt also auch einmal mit euren Sorgen und Ängsten in Bezug auf die Geburt und das Baby.
Schaut euch an, wie ihr diesen Sorgen begegnen könnt und wie ihr diese vielleicht sogar ganz auslöschen könnt, so dass am Ende die reine Freude auf die Geburt steht.

Was auch hilfreich sein kann, sind positive Gedanken bezüglich der Geburt. Ihr könnt sogenannte Affirmationen anwenden und euch auf diese Weise quasi positiv auf die Geburt „programmieren“.

Eine Kombination aus verschiedenen Methoden wie Entspannungsübungen, Angstauflösungsübungen, Affirmationen und auch einer Menge Wissen (Wissen beruhigt ungemein) ist außerordentlich hilfreich, um ruhig und gelassen in eine Geburt gehen zu können.

Finde als werdende Mutter heraus, was die für dich hilfreichsten Methoden sind, um deine Ängste loszulassen und zu einer sicheren Ruhe für die Geburt zu finden.

Nehmt euch einzeln und als Paar wirklich Zeit für die entsprechenden Übungen. Baut sie wie einen festen Termin oder eine tägliche Routine in euren Tagesablauf ein. Wer fleißig übt, ist klar im Vorteil.

Nochmal: eine Mutter, die während der Geburt keine Angst hat, sondern sich sicher fühlt und ruhig bleiben kann, hat es leicht, ihren Körper bei der Geburtsarbeit zu unterstützen und so dafür zu sorgen, dass alle Muskeln so arbeiten können, dass das Baby sicher und leicht geboren werden kann. Wer sich entsprechend vorbereitet, wird sich am Ende darüber freuen, hierfür Zeit investiert zu haben.